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In 20 Tagen zum eigenen Computerspiel

27 Jugendliche haben eigenhändig ein Computerspiel entwickelt. Ab Ende September steht es für alle auf Facebook zum spielen bereit. In vielen Workshoptagen über drei Monate hinweg kam nicht nur ein einzigartiges Computerspiel zustande, sondern die Beteiligten hatten sogar die Chance einmal hinter die Kulissen der Gamingbranche zu schauen. Dabei konnten sie darüber hinaus noch ihren Traumberuf einmal genauer unter die Lupe nehmen.

In Stress Ops – so der Titel des Spiels – wollen die jungen Game-Designer auf ein ihnen wichtiges Thema aufmerksam machen: Leistungsdruck und Schulstress.

Vom Konzept, über die Umsetzung bis hin zur Vermarktung haben die Schülerinnen und Schüler alles selbst in die Hand genommen, wodurch ihrer Kreativität kaum Grenzen gesetzt worden sind.

Einer der Höhepunkte des Projektes war Teilnahme am Medienkunstfestival Ars Electronica im österreichischen Linz. Auf dem Festival angegliederten Jugendzukunftsfestival “Create your World”  stellten die Jugendlichen vor Publikum ihr Spiel fertig und trafen gleichzeitig auf viele interessierte Tester.

Das Projekt “AMD Changing the Game” wurde vom Medienkulturzentrum Dresden e.V. ins Leben gerufen. Unterstützt wurden sie dabei vom Chiphersteller AMD und 10 Experten aus der Gamingbranche. Mit ihrer Hilfe hatten die 27 angehenden Spieleentwickler nun die Chance, ihren Traum von einem eigenen Computerspiel zu verwirklichen.
“Ich finde das Projekt absolut gelungen. Kein Tag war wie der Andere, wir haben so viel unternommen und dazu gelernt. Und ich fand auch die Veranstaltung in Linz sehr anregend. Also ich würde auf jeden Fall wieder mitmachen und kann es wirklich nur weiterempfehlen!”, meint Tobias K., der vom ersten Tag an mit dabei war.
Alle Teilnehmer sind sich einig, bereuen werden sie diese einmalige Erfahrung nicht, denn auf der Reise zum eigenen Computerspiel konnte jeder von ihnen einiges für die persönliche Zukunft mitnehmen. Sei es das erlernte Know-How oder neu gewonnene Freunde.
Auf die Frage, ob bereits ähnliche Events oder womöglich eine zweite Runde von “AMD Changing the Game” in Planung sind, meinte Daniel Seitz, der Projektleiter des Medienkulturzentrum Dresden: “Ja, es wird bestimmt Folgeprojekte geben, denn es hat sich wirklich gelohnt. Ich denke, die Jugendlichen hatten sehr viel Spaß und haben einiges dazugelernt. Darüber hinaus konnten wir ihnen spielerisch zeigen, was es heißt, in der Gamingbranche zu arbeiten. Ich hoffe, dass wir zukünftig wieder Unterstützung finden werden, damit wir noch mehr Jugendliche erreichen können.”
Genauere Informationen zu dem Projekt, finden Sie auf www.amdchangingthegame.de.

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